Ich würde euch gern mein neuestes Liftlayout zeigen und ich hätte euch gern einiges über Embossing erzählt. Aber zu meinem Plan gehörten auch Fotos. Und im Moment gehe ich im Dunkeln aus dem Haus und komme im Dunkeln wieder. Da kann ich keine guten Fotos machen. Gar nicht schön. Bleibt eigentlich nur das Wochenende. Und da starte ich in einen Kurzurlaub :(.
Aber ich versuche trotzdem, das irgendwie hinzubekommen. Mal gucken was mir einfällt.
Tut mir leid, dass es hier im Moment nichts Neues gibt >>>
>>> Dunkelheit.
>>> Embosste Chipboardbuchstaben.
Chipboardbuchstaben sind Buchstaben aus Graupappe. Ich mag sie. Es gibt sie mittlerweile in vielen verschiedenen Stilen, selbstklebend oder nicht selbstklebend. Man kann sie pur benutzen oder sie farblich seinem Layout anpassen - z. B. kann man sie mit Embossingpulver bearbeiten.
Damit die Farbe des Embossingpulvers besser zur Geltung kommt, bekommen meine Chipboardbuchstaben als erstes eine Schicht aus weißer Acrylfarbe. Diese tupfe ich mit einem Schwämmchen auf.
Anschließend betupfe ich die Buchstaben mit einem klaren Embossingstempelkissen. Die Buchstaben werden dann leicht klebrig.
Auf diese klebrige Oberfläche wird nun das Embossingpulver großzügig verteilt. Unter meinen Buchstaben liegt immer eine Folie oder ein weißes Blatt Papier, auf dem ich das überschüssige Embossingpulver auffange. Das Pulver (in meinem Fall der Farbton "kupfer") hält nur auf den klebrigen Stellen.
Dann nehme ich mit Hilfe einer Pinzette den Buchstaben hoch und schüttele das überschüssige Embossingpulver ab. 
Mit einem Embossingfön wird das Pulver erhitzt und schmilzt dabei zu einem Film zusammen. 

Jetzt habe ich farblich passende Titelbuchstaben für mein Layout hergestellt. Und das relativ einfach und schnell. 
Die Embossing-Materialien und -Werkzeuge bzw. deren Alternativen stelle ich euch in der kommenden Woche vor. Falls ihr vorab Fragen zum Embossen habt, könnt ihr diese gern an mich richten. Ich werde mich bemühen alles zu beantworten.
>>> Der richtige Hintergrund.
Am Wochenende war ich mit einer Freundin, ihrer Tochter und meinem Sohn im Museum. Den einzigen Fotoapparat hatte ich dabei - und das war ganz schön stressig. Ich hatte jedes Mal das Gefühl, dass ich mich mit dem Fotografieren beeilen müsste, um nicht zurückzufallen ... Dabei fehlt mir dann auch die Ruhe, um mich auf ein Fotomotiv richtig konzentrieren zu können. Es entstehen Fotos wie dieses >>>
Die Bronze ist zwar gut getroffen - aber der Hintergrund ... Mit ein wenig Konzentration und Ruhe habe ich die Bronze nochmal fotografiert >>>
Vor dem Museum habe ich mich von meinem Sohn ablenken lassen und schon ist es wieder passiert >>>
Hier das Vergleichsfoto mit Konzentration und Ruhe >>>
Lasst Euch beim Fotografieren nicht hetzen. Sucht Euch die Position mit dem perfekten Blick, dem schönsten Hintergrund, dem besten Licht, der passensten Perspektive. Und wenn es dauert - na und? Eure Familie / Eure Freunde werden auf Euch warten oder ihr holt sie später wieder ein. Und an den schöneren Fotos werden sich alle erfreuen.
Wie sieht es denn mit Euren Herbstblätterfotos aus? Ich frage ja nur :). Wegen der Oktober-Fotoaufgabe. Es gibt auch etwas zu gewinnen.
>>> Liften. Nummer eins.
In dieser Woche habe ich mir das Layout "AAM - 082309" von Wendy Bretz zum liften ausgesucht.
das original.
mein lift.

Mein Layout ist letztendlich zwar irgendwie ganz anders geworden, aber eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich noch erkennen. Denke ich.
>>> Buch.
Dass Scrapbooking sehr vielseitig auch außerhalb von Fotoalben einsetzbar ist, kann man z. B. in diesem Buch sehen.
Das Buch heißt "Paper it!" und ist von Martingale & Company (ISBN 978-1-56477-888-8). Es gibt Anleitungen für 50 Ideen aus dem Bereich Homedeko und Geschenke.
Mein Fazit: Als Ideenbuch für kleine, schnelle, aber auch effektvolle Geschenke durchweg empfehlenswert.
>>> Scrappen mal anders.
Man kann Scrapbooking nicht nur zur Gestaltung von Fotoalben einsetzen. Es kann z. B. auch zur Verschönerung der persönlichen Umgebung oder der Organisationsmöglichkeiten genutzt werden.
Ich hatte mir im letzten Jahr dieses Schreibtisch-Karussell von Making Memories gekauft. In der Herbstausgabe 2008 der SAZ sah ich dann ein bescrapptes Karussell und ich wusste, dass mein Karussell nicht weiß bleiben sollte.
An einem Scraptag bei Maren habe ich mich an die Gestaltung meines Karussells gemacht. Nachdem ich sämtliche Griffe demontiert habe, habe ich alle Flächen einheitlich gestrichen. Danach habe ich mir die gewünschten Papiere auf die entsprechenden Größen zurechtgeschnitten und mit Decoupage-Kleber befestigt. Zum Schutz und für den Glanz habe ich alles mit Decoupage-Lack gestrichen. 


So ist ein individuelles Schreibtisch-Karussell entstanden, welches farblich in meinen Arbeitsbereich passt. Ich möchte diese Aufbewahrungsmöglichkeit nicht mehr missen. Das Karussell bietet unglaublich viel Platz und durch den eingebauten Drehteller sind viele meiner häufig genutzten Werkzeuge, Stifte, etc. auf meinem Schreibtisch schnell griffbereit.
>>> Sketch.
Ein Sketch ist eine Layoutvorlage. Ein Sketch kann sehr detailiert oder auch sehr schlicht sein. Die Sketche, die ich zukünftig am Monatsanfang bei Scraptipps als Inspiration einstelle, werden eher schlicht gehalten sein. In der Regel werde ich euch die Lage der Fotos, des Textes und des Titels angeben. Die Ausgestaltung (Einsatz von gemustertem Papier, Embellishments, etc.) überlasse ich eurem Stil und eurer Kreativität.
Hier nun der Sketch für den Oktober >>>
Ein Sketch ist eine Inspiration. Man kann ihn 1:1 umsetzen, muss man aber nicht. Meine Umsetzung des Sketches sieht so aus >>>
Wenn ihr ein Layout nach meinem Sketch gestaltet, verlinkt es doch bitte hier in den Kommentaren. Danke.
